Zeitungsartikel zum Musical 2017

„Not just Dancing“: Jungdarsteller überzeugen auf der Bühne

Schneckenaffe und Vogelfrosch
Tanzschule „Not just Dancing“: Mischung aus Tanz, Musik, Schauspiel und
Humor kommt beim Publikum bestens an. Stolberger Jungdarsteller
bringen die originelle Handlung gekonnt auf die Bühne.
Der tosende und lang anhaltende Applaus ist verdient gewesen, denn die jungen Akteure haben mit
einem Musical aus der Feder von Susanne Wieland bei zwei Aufführungen das Publikum begeistert. Nach
längerer Pause feierte die neue Inszenierung der Tanzschule „Not Just Dancing“ ihre Premiere und unter der
Leitung von Susanne Wieland zeigten elf Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ihre Talente in dem
Comedy-Musical „Verbannt, verschwunden, verloren… ist das das Ende?“.
Originelle Story
Über ein Jahr lang hatten die Nachwuchsdarsteller dafür geprobt und ernteten an beiden Aufführungstagen
viel Beifall. Auch für die originelle Story des Stücks: General Heisinger hat Professor Peifer (Jan Schober) damit
beauftragt, aus sü.en Plüsch-Kuscheltieren böse Kampfbestien zu erschaffen, um diese im Krieg einzusetzen.
Der Auftrag wurde bewusst auf einer einsamen Militärinsel durchgeführt, da Professor Peifer nicht
vorhersagen konnte, ob die Versuche beim ersten Mal gelingen würden. Doch statt blutrünstige Kämpfer
schuf er harmlose Kreaturen, die aus je zwei Tierarten gekreuzt wurden. So entwickelten sich zum Beispiel ein
Schneckenaffe (Justus Welter), ein Leopardenreh (Emelie Ehrlich), eine Giraffenmaus (Alina Tournay), ein
Vogelfrosch (Felix Grümmer) oder ein Elefantenschmetterling (Jessica Andraschoniu).
Nachdem die „Tiere“ aus dem Labor flüchten konnten, beauftragte General Heisinger seine zwei Handlanger,
die Agenten Sergej (Lara Breuer) und Svetlana (Kaltrina Maloku), mit dem Mord an Professor Peifer und
seinen missratenen Kreaturen. Niemand dürfe je von diesem Kriegsprojekt erfahren. Svetlana, die mit
überspitzter Jugendsprache im Publikum für viele Lacher sorgte, und Komplize Sergej machten sich zunächst
gemeinsam auf die Suche nach den Tieren und dem Professor. Die Geflohenen hatten sich derweil in zwei
Gruppen auf der Insel zusammengetan und den Plan gefasst, einander zu finden. Was alle Beteiligten nicht
wissen: Sie werden von Ex-Agentin Finja (Hanna Volkmer) beobachtet, die verwundet ist und schon länger
auf der Insel zu sein scheint.
Liebe zum Detail
Als sich das arrogante Miezekätzchen Samira (Annika Hähn) von seinen Wegbegleitern trennt, weil sie ihrer
Meinung nach zu kindisch sind, gelangt es in die Hände von Sergej, der sie als Geisel nimmt. In der Hoffnung,
dass sich ihre Wegbegleiter auf die Suche nach ihr begeben, sperrt er sie ein. Parallel treffen die beiden
geflohenen Gruppen aufeinander und es gelingt ihnen, Svetlana zu überw.ltigen und gefangen zu nehmen.
Diese flüchtet jedoch, nachdem sie Professor Peifer charmant den Kopf verdrehen konnte… Mit viel Liebe zum
Detail zeigte Susanne Wieland, wie facettenreich sie ihr erstes selbst geschriebenes Musical gestaltete. Schnelle
und mitreißende Choreographien, passend ausgewählte Hits aus den Charts sowie eine ansprechende
Mischung aus klar charakterisierten Rollen und viel Humor rissen das Publikum mit. Ein besonderes Highlight
war die Rolle des Krebshundes (Sam Kellen), der mit krabbenartigen Bewegungen und einem Echo am Ende
jedes Satzes für lautes Gelächter sorgte.
Leidenschaft auf der Bühne
Insgesamt haben alle Jungdarsteller gezeigt, dass sie zu einem tollen Team zusammengewachsen sind, viel
gelernt und gearbeitet haben, und vor allem ihre Leidenschaft auf der Bühne ausleben. Und damit Stolberger
Jugendliche auch in Zukunft die Zuschauer mit witzigen, energiegeladenen und kurzweiligen Musicals
unterhalten können, lädt die Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“ am Samstag, 4. November, von 10 bis
12 Uhr zu einem Casting an den Büsbacher Berg 25 ein.

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